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CULTIVAR

Eva Dittrich

Opening: Thursday, 01.06.2017 / 7pm
Exhibition: 01.06.17 - 18.06.17
Sat + Sun 14 - 18h


CULTIVAR
cultivated und variety.

Winkel auf Kern. Kopulation. Air und condition. Geht so.
Ad hoc. Sofortistisch herauffahrende Darlegung. Rezeptivitätskapazitäten.
Klar bei Zustand.
Nicht bestellte Argumente. Antithesis of a separable medium.
Ich habe mich vertan. Ich scheitere auch für Sie! Fehlleistung.
Die auf diesem Fehler beruhende Neurichtigkeit.
Der Moment der Krise und der Rettung.
Risiko und Nebenwirkung. Konzentration und Lücke.
Down to basics.
Etwas, für das ich mich schämen würde. Innen und Außen.
Der falsche Eindruck einer geschloßenen Sache.
Erst halten Dich Alle für dumm. Dann kriegst du den Respekt.
Waiting for the moment of self-confidence.
Kausalketten und Zufall. Useless and senseless. Der Humor ist ein Problem.
Geht so. Ähm, Nein. Die Älteste Antwort: because.


Goetz, Rainald: #loslabern. Frankfurt a.M. 2015 / Pollesch, René: Schmeiß dein Ego weg! Aus Stücke Kill Your Darlings. Hamburg. 2014 / Han, Byung-Chul: Duft der Zeit. Bielefeld. 2009 / Franzke, Andreas: Jean Dubuffet.
Wider eine vegiftende Kultur Schriften Band II. Bern. 1992 / Carroll, Lewis: Alice hinter den Spiegeln. Berlin. 1974 / Steinweg, Marcus: Philosophie der Überstürzung.Berlin. 2013 / Han, Byung-Chul: Müdigkeitsgesellschaft. Berlin. 2014

Eva Dittrich lebt und arbeitet in Berlin und Leipzig.
Nach einer Ausbildung zur staatlich anerkannten Fotografin/Fotodesignerin und mehreren Auslandsaufenthalten (DAAD+ Stipendien) in Prag (CZ/2015) und Helsinki (FI/2016) studiert Eva Dittrich im Moment an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig in der Klasse für Fotografie und Medien. Ihre Arbeiten waren bereits in diversen Gruppenausstellungen zu sehen, unter anderem in der Halle 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst Leipzig (D/2013), National Galerie in Prag (CZ/2015), Off-Biennale Budapest im Hungarian Center of Culture and Art in Prag/Budapest (CZ/HU2015), Exhibition Laboratory Gallery in Helsinki (FI/2016) und im L'Ospitale in Rubiera, Reggio Emilia (IT/2016).

Aus der persönlichen Beobachtung alltäglicher Phänomene und der Fragestellung nach deren Wahrnehmbarkeit, entwickelt Eva Dittrich ihre Arbeiten als Objekte und Installationen in den Raum weiter. Im visuellen Dialog zueinander gestellt, erkunden sie so die Möglichkeiten und Grenzbereiche unterschiedlicher Medien. Der künstlerische Prozess steht dabei im Vordergrund und mit ihm das ,Tun‘ an sich. Die konzeptionellen Arbeiten bewegen sich im Zwischenraum zwischen dokumentarischer Reproduktion und eigenstandigem Werk. Sie analysieren die Wechselwirkungen
des kollektiven, sozial und kulturell geprägten Blickes und des individuellen, inneren Wahrnehmens. Die Betrachter*in ist einem Wechselspiel von Zustand und Ereignis ausgesetzt.

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ENG

Eva Dittrich lives and works in Berlin and Leipzig.
After graduation as a state audited photographer in Esslingen a.N. (GER) and stays abroad (DAAD+ grants) in Prague (CZ/2015) and Helsinki (FI/2016), Eva Dittrich studies recently at Hochschule für
Grafk und Buchkunst in Leipzig in the class of photography and media. Her work was perceivable in various group shows: among others at Halle 14 Zentrum für zeitgenössische Kunst Leipzig
(GER/2013), National Gallery in Prague (CZ/2015), Off-Biennale Budapest in the Hungarian Center of Culture and Art in Prague/Budapest (CZ/HU2015), Exhibition Laboratory Gallery in Helsinki (FI/2016) and at L'Ospitale in Rubiera, Reggio Emilia (IT/2016).

As a result of personal observation of every day phenomena and by asking for its perceiveability, Eva Dittrich keeps on developing her artworks as objects and installations into the spatial. By putting them into a visual dialogue they explore possibilities and border areas of different media. Projection surfaces arise for the perceiver which become an interplay between identifcation and confrontation for the personal feeling of reality and the social consens. The artistic process and the act of creating itself are the matter of interest in Eva Dittrichs work. Her conceptual ideas move between documentary reproduction and independent artworks. They analyze the interactions of a collective social and cultural conditioned view and the individual inner act of seeing. The viewer is exposed to an interplay of condition and occurance.