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Kaskelstr. 28
10317 Berlin

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Sa - So
14-18 Uhr
und nach Absprache

+49 172 30 92 085

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You are cordially invited to

QUITT
by KASKL Kollektiv

++ This is the last opening and exhibition ++

Opening:
Thursday
17.05.2018
7pm

Exhibition:
19.05. - 27.05.2018
Sa + Su // 2-6pm
- and on appointment -

Drinks, Cake & Farewell!
We're looking forward to see you a last time in our beloved KASKL!

Along with the exhibition comes a nice and handsome looking ZINE that you can buy.


Farewell to KASKL

Wir möchten uns verabschieden.
Nach genau zwei Jahren blicken wir auf 30 Ausstellungen mit Künstlern aus Deutschland, Finnland, Griechenland, Tschechien, Großbritannien, Schweden und Frankreich zurück.
Auf Talks, Screenings, unzählige Aufsichten und ehrenamtliche Arbeit, leichte und schwere Zeiten, schöne Vernissagen und Finissagen und sagen Tschüss zu unserer schönen Kaskel 28 und damit auch unserem Ausstellungsraum KASKL. Damit es nicht so weh tut, kommt diese Ankündigung kurz und knapp.

Mit unserer letzten Ausstellung QUITT feiern wir unseren krönenden Abschluss und thematisieren eben genau diesen Kiez Victoriastadt, in den wir in den letzten zwei Jahren reingewachsen und von dem wir ein Teil geworden sind. Was uns dabei besonders freut ist die Projektförderung des Bezirkskulturfonds Lichtenberg, die uns bei unserem letzten Projekt unterstützt.

QUITT widmet sich den alltäglichen Geschichten und Momenten aus dem lokalen Umfeld des Kunstraumes und des Kollektivs KASKL. Durch die Abstraktion entstehen Fragen, die über den Ort hinausgehend verhandelt werden und eine Möglichkeit bieten diesen neu zu betrachten.
Dabei werden sechs Perspektiven auf die unterschiedlichen Entwicklungen Lichtenbergs und dem Kask(e)lkiez geworfen. Im Zusammenspiel mit den Gegebenheiten und Menschen vor Ort, den Nachbarn, wird untersucht, wie sich ein Blick auf einen Stadtbezirk verändern kann. Gleichzeitig wird die Wirkung der Vergangenheit auf die Gegenwart aufgegriffen und diskutiert.
Welche Vorgänge bestimmen ob eine Erinnerung verblasst oder bestehen bleibt? Inwiefern werden diese Prozesse ausgelöst, beschleunigt oder aber gestoppt? Was passiert, wenn die vermeintlich vergessen geglaubten Lücken erneut gefüllt werden?
Und wie ergeht es damit den Menschen, mit denen wir uns heute die Straße teilen und die hier leben?

Wir, das KASKL Kollektiv sind heute Eric Meier, Eva Dittrich, Veit Hüter, Julia Lübbecke, Marius Land und
Jana Slaby. Mit „Einer dieser Freitage“ begann Hanna Karnapke im Februar 2016 in der Kaskel 28 den Ausstellungsbetrieb, holte uns bald mit ins Boot und KASKL war geboren.

Viel Anstrengung, Freude und Freunde, gute Gespräche und Diskurse, Zuspruch und Kritik, Besucher und Fame hat KASKL uns gebracht, so viel gute Kunst und Auseinandersetzung mit unserer Gesellschaft und den Fragen der heutigen Zeit und wir haben einiges gelernt und uns eingespielt.

Wenn’s am schönsten ist soll man bekanntlich gehen.

Wir sind jetzt Teil dieser Insel, umgeben von Schienen, mit den fünf Ausgängen und werden mit Freude auf eine gute Zeit zurück blicken und unsere Nachbarn vermissen.
Der Späti im selben Haus mit den Vitaminkick - Obstschalen nach oder vor langen Besprechungen, Kaffee und Kuchen aus der Viktoria Bäckerei gegenüber, zu Marija rüber winken auf der anderen Straßenseite oder wenn wir mal wieder viel zu kurzfristig mit dem Einkaufswagen zu Kaufland gesprintet sind um noch Getränke für die Eröffnung zu holen.

Gibt man Victoriastadt bei Google Maps ein, erscheint ein kleines, rot umrandetes Gebiet in der Form eines wohlgeformten Schildkrötenpanzers. Irgendwie passt das ganz gut.

KASKL als Raum wird es so ab dem 01.Juni 2018 nicht mehr geben.
Als KASKL Kollektiv bleiben wir aber bis auf weiteres bestehen.

Also — stay tuned und schaut immer mal auf www.kaskl.de vorbei! Tausend Dank und es war schön mit euch!

Eure KASKL’s

Supported by Bezirkskulturfonds Lichtenberg
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